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Wenn der Irrsinn so allgegenwärtig ist, daß er als solcher nicht mehr zu erkennen ist, dann werden die Folgen katastrophal!

Die typische Abzocker-Geschichte geht seit Jahren so:

"Der Job des hoch bezahlten Managers bestand darin, gut funktionierende Unternehmen aufzukaufen. Dafür standen ihm die Gelder steinreicher Finanzinvestoren sowie Kredite von Banken zur Verfügung. Hatte er die Firma in seinem Besitz, folgte seine zweite Aufgabe: die bestand aber nicht etwa darin, dem Unternehmen möglichst viele lukrative Aufträge zu vermitteln, damit neue Arbeitsplätze entstehen - nein, sein Job war es, die Firma in verschiedene Teile aufzulösen, dann die Bereiche, die weniger als zwölf bis fünfzehn Prozent Gewinn pro Jahr abwarfen, stillzulegen und deren Beschäftigte zu entlassen und sich dann auf die Teile zu konzentrieren, mit denen Gewinne über fünfzehn Prozent machbar waren. Um allerdings einen Gewinn von über fünfzehn Prozent zu erzielen, musste er nur genügend Leute "freisetzen", Produktionen in Billiglohnländer verlagern und auf billigere Materialien umsteigen. Diesen übrig gebliebenen Firmenteil, der jetzt riesige Gewinne abwarf, musste er so teuer verkaufen, dass der ursprüngliche Einstiegspreis übertroffen wurde. Die den Finanzinvestoren präsentierten Gewinne bewegten sich regelmäßig im Bereich von mehreren hundert Millionen Euro."

Daß dieses Geschäftsmodell auch künftig erfolgreich funktioniert, dafür sorgen unsere Politiker, IWF, Weltbank und neoliberale Lobbyisten weltweit. Die mediale Publicity dafür liefert in Deutschland das neoliberale Sprachrohr mit dem perfiden Namen "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft", eine Art Undercover-Organisation deutscher Unternehmen mit dem Ziel, Reichtum von unten nach oben zu verteilen. Die verbliebenen Reste des Sozialstaats sollen sturmreif geschossen werden - und das geht schon seit Jahren so.

Wir fordern die Rückkehr zu sozialer Verantwortlichkeit und Fairness in Gesellschaft und Politik!